Samstag, 11. August 2012

Nanny in Sydney


Früher oder später musste es ja passieren! Der Geldbeutel ist leer und ich bin auf der anderen Seite der Welt. Da man in Australien ab $1 Einkommen 30% Steuern zahlen darf, habe ich mich nach Cash in hand Jobs umgeschaut. Da der Wohnungsmarkt in Sydney unbezahlbar ist, kann ein Nanny Job mit Unterkunft inklusive Essen und Internet sehr entgegen kommend sein.
Glücklicherweise hat es auch nur 3h gedauert und ich hatte die „perfekte“ Familie gefunden. Mittwoch Bewerbung geschickt, Zusage bekommen, Zug gebucht und 4 Tage später war ich dann auch schon in Sydney und habe meine Koffer ausgepackt. Die Familie ist sehr wohlhabend! Ich lebe im reichsten Viertel in Sydney. Leider ein bisschen zu weit außerhalb vom Stadtzentrum, dafür 2min weg von einem der vielen Nationalparks. Es müssen nun mal Abstriche gemacht werden.
Die ersten 3 Wochen waren unglaublich schlauchend! Ich war so fertig jeden Tag vom spielen, Essen machen und ein bisschen Haushalt. Besonders in der Anfangszeit will man ja einen guten Eindruck machen und da geb ich mir sogar ein bisschen mehr Mühe. Die Buben sind zuckersüß und haben mich auch schnell ins Herz geschlossen. So, was mache ich so den ganzen Tag: Morgens um 7 geht’s los. Frühstück für mich und die Jungs machen. Zähne putzen und Anziehen. Entweder geht’s dann auf den Spielplatz, in den National Park oder wir treffen uns mit anderen Kindern zum spielen. Um 11 gibt’s Mittagessen und danach ist Mittagsschlaf angesagt. Meine Lieblingszeit. Während die Kids schlafen bügel ich oder Staubsauge. Danach hab ich dann Zeit für mich bis die Jungs aufwachen. Nachmittags wird dann gespielt. Um 17Uhr wird dann spätestens zu Abend gegessen. Danach geht’s in die Wanne und dann werden noch Bücher vorgelesen bis die Eltern dann frühestens um 18.30Uhr zur Türe reinschneien. JA genau, die Eltern sehen ihre Kinder kaum! Armen Dinger! Schon sehr traurig. Da kann man sich wirklich glücklich schätzen, dass die eigenen Eltern einen Morgens aus dem Bettchen holten, zusammen mit einem gefrühstückt haben und einen aus dem Kindergarten abgeholt haben.
Nach 1 Monat war ich auch viel besser an den Tagesablauf gewöhnt und hatte abends wieder mehr Kraft irgendwas zu machen. Nach einiger Zeit kann man es wirklich mehr „genießen“ und ist nicht mehr ständig damit beschäftigt verängstigt nach zwei kleinen Jungs Ausschau zu halten. Gegen Ende wurde es immer entspannter. Ich habe mich immer mehr mit Müttern zum Spielen verabredet. Quasi nach dem Motto: Lass die Kinder spielen, esse Kuchen und werde dafür bezahlt. So habe ich mir das vorgestellt. Ein paar Mal war ich mit den Jungs in „Wizzy World“, ein riesiger Indoor Spielplatz mit Jumping Castle, mehreren echt coolen Rutschen, den verschiedensten Klettermöglichkeiten, Ballspielplat usw. Da hat man selbst als Erwachsene seinen Spaß! Auch wenn es manchmal etwas eng ist und man sich durchquetschen muss.
Wir waren auch im Zoo, was wirklich aufregend ist mit den Kleinen, weil die gar nicht genug von den Tieren bekommen können. Harry ist ein paar Mal voll mit dem Kopf gegen die Glasscheiben gescheppert! Ich hab mich tot gelacht. Das Gute an solchen Tagen ist, dass die Kinder völlig erschöpft ins Bett fallen. Und auch einen langen Mittagsschlaf haben.
Gegen Ende, muss ich gestehen bin ich immer gemütlicher geworden und habe alles etwas mehr schleifen lassen. Bin ständig auf den Spielplatz gegangen wo die Jungs rumgerannt sind im Busch und ich nur mit den Eltern geschnackt habe. Letztendlich sind es nicht meine Kinder und man wird nunmal etwas faul. Wer wird
 das nicht?!
Der Abschied war wirklich hart und traurig. Wir alle hatten Tränen in den Augen. Es gab unglaublich viele Küsse und Umarmungen von Harry und Charlie und ich werde sie unendlich vermissen.
Ab nun heißt es wieder REISEN REISEN REISEN!  Jeden Morgen aufwachen und schauen was der Tag so bringt. Der grobe Plan ist nach Norden zu reisen, wie, mit wem und bis wo ist bisher noch völlig unbekannt. Es ist also mal wieder alles möglich. Der Abflugtermin aus Sydney steht allerdings und wird auch (hoffentlich) nicht mehr geändert.

Montag, 23. Juli 2012

Melbourne


So, endlich schaffe ich es mal wieder von meinem wunderbaren Leben zu berichten. Wie so oft hatte natürlich mein Flug mal wieder Verspätung. Immer wieder ein riesen Vergnügen sich an Flughäfen die Zeit tot zu schlagen, dabei hatte ich alles so schön organisiert! Ich bin dann irgendwann morgens um 1:30 bei meinem Couchsurfer aufgekreuzt. Der hatte glücklicherweise am nächsten Tag frei und konnte daher ausschlafen genau wie ich. Am nächsten Morgen hat er mir auch gleich geholfen mich zu organisieren. Neue Sim-Card, welche Prepaid-Kondition und auch noch gleich alle Seiten die man für die Jobsuche braucht. Ich konnte mich nicht beschweren Stefan war einfach klasse. Er hat mich mit seinem Viertel – Fitzroy - gut vertraut gemacht. Eher ein alternatives Viertel mit vielen Cafés und kleinen Boutiquen. Nach ein paar Tagen hab ich dann meinen Standort gewechselt und bin zu Anita wo ich auch über Silvester bleiben konnte. Kein Mensch will über Silvester in keiner Stadt der Welt ein Hostel buchen müssen! Meine sehr gute Freundin Monica die ich in Neuseeland kennen gelernt habe, ist aus Sydney nach Melbourne gekommen und wir haben uns dann zusammen die Zeit vertrieben. Daher war ich dann viel mit ihr unterwegs. Wir haben vorallem die Zeit in St. Kilda verbracht. St. Kilda liegt am Meer und war früher ein Hippie- und Obdachlosenviertel, wurde dann von den Reichen besiedelt. Heute hat man immer noch den Hippieflair der umgeben wird von neuen stylischen Häusern. Die Leute die man dort rumlaufen sieht, haben ihren ganz eigenen Style, wie auch der Rest von Melbourne. Ich hab mich da von der ersten Sekunde total wohl gefühlt. Transportsystem ist fantastisch (bin meistens schwarz gefahren, da es fast keine Kontrolleure gibt), im Zweifelsfall auch gut per Fuß erkundbar, „kleines“ Zentrum und einfach zu erkunden (Quadrate wie in MA), wenn man das Straßensystem durchschaut hat. Außerdem geht noch eine kostenlose Straßenbahn außenrum. Was will man mehr!
Im Großen und Ganzen habe ich mich in Melbourne wie Daheim gefühlt. Die ganzen kleinen Gassen mit Cafés, Straßenmusikern und Künstlern haben mir ein geholfen mich schnell wohl zu fühlen. Melbourne erinnert mich ein bisschen an Heidelberg, wahrscheinlich gerade wegen der schnuckeligen Cafés und dem gemütlichen Plätzen am Fluß entlang. Zudem waren auch alle super freundlich, aufgeschlossen und man hat schnell Freunde gefunden.
Ich war dann hier und dort unterwegs auf ein Kaffee und habe die verschiedenen Viertel erkundet. Dabei erlebt man natürlich immer ein paar amüsante Sachen. Da saß ich morgens um 1 im italienischen Viertel auf nem Kaffee mit nem Stück leckerem Kuchen an der Straße. Da kommt so ein bekloppter, vollgesoffener Italiener aus dem Nachbarlokal gestürmt und schlägt auf den Typ neben uns ein. Ich hatte noch nicht mal mein Stück Kuchen probiert, da musste ich schon aufspringen, damit ich nicht noch eins auf den Deckel bekomme. Das zweite was mir durch den Kopf ging: Hoffentlich fliegt mein Kuchen nicht auf den Boden! Ich war wirklich hungrig! Ist alles glimpflich ausgegangen. Dem Kuchen und mir ist nichts passiert!
Leider war ich etwas unter Zeitdruck mit der Jobsuche. Und habe quasi das erst Beste Angebot angenommen. Ich habe hauptsächlich nach cash-in-hand Jobs geschaut, da man hier ab $1 Einkommen 30% Steuern abdrücken kann. NEIN DANKE! Wie sich nach einiger Zeit allerdings raus stellen sollte, habe ich mal wieder viel Glück gehabt und mich für die richtige Familie entschieden.
Hab Mittwochs die Zusage für meinen Job in Sydney bekommen. Sonntags ging es dann mit dem Zug 12h nach Sydney und Montags habe ich angefangen zu arbeiten. Aber dazu mehr in nächsten Blog – der sehr bald folgen wird!


Mittwoch, 8. Februar 2012

Palangi in Samoa

Jeder Reisende braucht einmal eine Auszeit. Ich habe meine auf Samoa über Weihnachten genossen! Ich weiß, es gibt furchtbarere Orte auf der Welt eine Auszeit vom Trubel zunehmen. Viele werden sich fragen, warum Samoa? Die Antwort darauf kann ich  weiß Gott nicht geben. Ich hatte das Jahrelang in meinem wirren Kopf und nun war ich so nah, da wärs schön blöd nicht dort hin zu fliegen. Warum nicht Fiji? Mhmm…zu teuer! Zu viele Menschen! Man muss ja nicht überall hin wo schon so viele von uns Deutschen waren.
Angekommen in Apia (Samoas Hauptstadt) habe ich den 15.Dezember noch einmal feiern dürfen, nur mit Sonnenschein! Ich bin mit dem Taxi zu meinem Couchsurfer Duane gefahren was ne halbe Ewigkeit gedauert hat, da der Taxifahrer, dessen Daumennagel –ungelogen- einfach mal 4cm lang war, wie eine Schnecke gefahren ist, um Benzin zu sparen. Da kann man sich gleich mal an die Mentalität in dem Lang gewöhnen. Der Fingernagel  ist deshalb so massiv, damit man damit Kokosnüsse aufmachen kann!
Abends sind wir zu „Freunden“ die ein Haus direkt am Meer haben und sind nachts mit nem Bierchen ins Wasser. Es war einfach unglaublich warm und der Sternenhimmel…unbeschreiblich, wie 1Milltionen kleine funkelnde Punkte.
Am nächsten Tag – nach einem kleinen Morgen Sport Programm – gings dann zu den Sliding Rocks. Ich war zu dem Beginn der Regenzeit da, daher hat es 5-8mal am Tag wie aus Kübeln geregnet, aber man ist auch in 5Min wieder trocken, daher ist das eigentlich ganz angenehm. Jedenfalls war es unglaublich lustig auf diesen rutschigen Steinen mit dem Wasserfall zu rutschen. Obwohl es das erste Mal schon komisch war, da man überhaupt keine Balance hat und man runterhoppelt. Aber was solls! Als wir dort hin gelaufen sind, habe ich zum ersten Mal wirklich wahrgenommen wie arm die Menschen hier sind. Die „Häuser“ bestehen aus ein paar Pfosten und einem geflochtenem Dach, zerfetzte Planen hängen von den Seiten, um Regen von den verrotteten Matratzen zu schützen, Blechteile liegen überall herum, genauso wie Dreck, vergammelte Früchte, Schweine, Hühner und andere Tiere laufen dabei ums „Haus“ herum. In jedem „Village“ hat jede Familie 3 „Fales“ (quasi diese Hütten). Eine als „Wohnzimmer“, „Küche“ und „Schlafzimmer“, wobei die alle unter einem Dach schlafen. Euch fällt vielleicht auf, dass es kein Badezimmer gibt! Ja, die haben ganz einfache Toiletten, Duschen habe ich nicht gesehen. Wird es aber sicher geben –irgendwo. Ich habe in einem normalen Haus gewohnt, es war bei Weitem nicht das Beste, aber sauber und man braucht ja theoretisch auch nicht viel. Fließend warmes Wasser gab es nicht, aber das brauchte ich auch nicht, da mir wirklich nie nach einer warmen Dusche zu Mute war.
Abends sind wir spontan zu „Rock the boat“! Vergleichsweise wie das Deep Clubschiff nur ne Nummer kleiner und weniger pompös – schätze ich, war ja da nie :D Um 22Uhr gab es dann noch ein Feuerwerk. Alle waren total nervös, weil es in Samoa anscheinend wirklich selten vorkommt, daher war ich auch sehr gespannt, da ich dachte das es riesig sein wird. Ich behaupte einfach mal das viele an Silvester daheim in besseres Feuerwerk machen. Die Samoaner waren hellauf begeistert und haben gefeiert wie die verrückten. Anschließend sind wir noch in den einzigen Club in ganz Samoa (X Club) und haben bis Mitternacht gefeiert, da der Club dann für eine private Veranstaltung gemietet wurde und wir quasi rausgeschmissen wurden. Da wir alle n riesen Kohldampf hatten, sind wir zu einer kleinen Shop wo es super billiges Essen gab. Ich habe für umgerechnet 3€ ein halbes Hühnchen, zu viel Gemüse und einen riesen Batzen Reis gekriegt.
Die nächste Nacht habe ich mit Duane, seinen Geschwistern und Freunden in Tafatafa verbracht. Wir haben da von irgendjemanden den Geburtstag gefeiert – manchmal braucht man einen sinnlosen Grund, um im türkisenen Wasser mit dem Glas Jacky Cola zu stehen und sich es gut gehen zu lassen. Aufgewacht bin ich dann in meinem kleinen „Fale“ mit der Sonne im Gesicht und hab den Sonnenaufgang angeschaut, bevor ich mich wieder umgedreht hab, noch mal kurz die Augen geschlossen habe und dann ins Wasser bin um aufzuwachen.
Dann sind wir weiter um die Insel gefahren und haben an einem Ozeangraben halt gemacht in dem man schwimmen konnte. Dort gab es auch noch jede Menge „Blowholes“. Die Nacht habe ich dann in Lalomanu in einem Beach Resort verbracht. Da gabs einfach so viel gutes Essen, einfach unglaublich gut nach so einem langen anstrengendem Tag am Strand. Dort habe ich auch ein paar nette Amerikanerinnen mit ihrer Mum kennen gelernt und wir hatten einen feucht fröhlichen Abend.

Um nochmal auf die Transportgeschwindigkeit zurück zu kommen. Ich wollte dann mit dem Bus zurück fahren, mir wurde dann irgendwann mitgeteilt, dass der Bus wohl heute nicht kommt, weil in irgendeinem „Village“ eine Beerdigung ist. Letztendlich habe ich eine „Mitfahrgelegenheit“ bei einer Familie mit 7Kindern gekriegt. War ganz schön kuschelig im Auto bei dieser Bullenhitze!
Am nächsten Morgen ging es mit der Fähre nach Savaii. Die Fähre ist wohl das ziemlich einzige in ganz Samoa was pünktlich ist! Auf der Fähre habe ich dann einen Samoaner kennen gelernt, der mich dann erst einmal mit zu seiner Familie mitgenommen hat. Dort musste ich dann erst frische Kokosnuss und Mango essen, danach sind wir auf den Markt und abschließend hat er mich noch nach Manase. Wie ich dort feststellen musste, war dort eine riesige „Family Reunion“! Um Weihnachten rum kommen alle Samoaner, die Übersee leben, nach Hause um Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Ich war eine von 3 Weißen dort und aus 

irgendeinem Grund meinten die Besitzen von den Resort, dass sie mich mit den anderen beiden Weißen (einem Ösi und einem Italiener) zusammen setzen müssen! Unverständlich! Ich habe mich vorher schon mit ein paar Leuten aus dieser riesigen Familie unterhalten und Ihnen zu Ehren gab es nach dem Essen dann auch eine Show mit traditionellen Tänzen und Liedern. Auch wenn man nichts verstanden hat, muss ich sagen, dass man spüren konnte wie viel Spaß die Menschen dabei hatten und was sie vermitteln möchten.
Am nächsten Morgen hat mich dann ein Teil der Familie eingeladen mit Ihnen um die Insel zu fahren und in einen Frischwasserpool zu gehen und ein paar Sachen anzugucken, da Sie auch schon länger nicht mehr zu Besuch waren. Ich saß mit 4 Leuten auf der Ladefläche vom Truck und glücklicherweise hat’s nur einmal an dem Tag geregnet =) Der Frischwasserpool war einfach gigantisch, dummerweise hatte ich meine Kamera nicht mit =( Dort haben wir Australier getroffen die dort wo schon öfter waren und die haben uns gezeigt von welchen Felsen man runterspringen kann. Als ich da oben stand, hab ich schon mit mir gerungen. Man musste ich hinter dem Rücken an Wurzeln festhalten, da man sonst einfach runtergefallen wäre. Man musste aber schon abspringen, da man ansonsten direkt auf die Steine gesprungen wäre. Wie ihr merkt, habe ich es überlebt. Beim ersten Sprung musste ich aber auch gut schreien und es war auch leicht schmerzhaft als ich mit meinem Armen wie ein Vogel aufs Wasser geklatscht bin! :D Danach sind wir weiter um die Insel gefahren und haben noch einen anderen Teil der Familie besucht die nicht zum Fest letzte Nacht gekommen sind. Dort konnte man auch die Zerstörung der Dörfer durch die Zyklone vor 20Jahren sehen. Die machen sich nicht wirklich Mühe irgendwelche kaputten Häuser wieder aufzubauen oder wegzuräumen. Wir sind dann noch auf einen Canapy-Walk gegangen. Ich wusste nicht was das sein sollte, es wurde mir aber von ein paar Leuten empfohlen. Also ganz ehrlich, das ist eine kleine Hängebrücke in 20m Höhe die auf einen 600Jahre alten Baum führt. Ursprünglich zahlt man dafür 20Tala was Wucher ist! Nach kurzer Diskussion mit dem alten Mann der davor halb gepennt hat, haben wir einen Gruppen-Samoa-Rabatt bekommen und ein Ticket um den „Giant Footprint“ anzugucken. Die Legende sagt, dass ein Riese über die Inseln gelaufen ist und einen Fußabdruck auf Samoa und einen auf Fiji gelassen hat. Als wir auf das Grundstück gekommen sind und unser Ticket gezeigt haben, wollte die Frau uns 20Tala fürs Parken abknöpfen! Nach ewiger Diskussion hat sie uns dann den Fußabdruck gezeigt. Spätestens ab dem Moment hat man gesehen wie verzweifelt die Menschen manchmal sind, nur um ein bisschen Geld zu bekommen. Auf einer Seite will man helfen, aber zu weichen Preis? Der Frußabdruck was quasi ein ausgebuddeltes Loch, dass mehr aussah wie ne Muschel mit vielen Muscheln zur Dekoration darum. Wir haben uns nur alle gegenseitig angeguckt und das Gleiche gedacht bis die kleine Tochter meinte: „Mummy this doesn’t look like a giant footpring at all!“ :D
Während der ganzen Fahrt haben mir die Kinder auf der Straße immer irgendetwas zugerufen. Ich wurde dann auch von der Familie aufgeklärt. Und zwar werden weiße Menschen als „Palangi“ bezeichnet! Da die das nicht so oft zu Gesicht bekommen, ist man da quasi ziemlich „Willkommen“.
Am nächsten Tag hab ich mir ein Auto gemietet und bin noch zu ein paar anderen Stränden und „Sehenswürdigkeiten“ auf der Insel gefahren die ich Vortag nicht gesehen hatte. Viel Sehenswertes gab es allerdings nicht. Ich bin dann an einem Surfer Strand hängen geblieben an dem ein ganzen Handtuch lag und ich aber anfangs niemanden gesehen habe. Bis sich dann Joel aus Sydney zu erkennen gegeben hat. Er meinte ich bin die erste Person die er hier seit 2 Tagen sieht, abgesehen von den Besitzern. Genau der Ort den ich gesucht habe. Ich habe gleich eingecheckt! Nachts lagen wir am Strand und jeder noch so kleine Stern hat geleuchtet und wir haben sogar eine Sternschnuppe gesehen. So was hat man doch im Sinn, wenn man an Samoa oder Inseln im Pazifik denkt =) Die Rückgabe für das Auto am nächsten Tag hat fast 5 gedauert. Ich will gar nicht mehr denken, was das für ne Weltreise auf der Insel war! Einfach unglaublich wie langsam alles ist, wenn das einzige was man will, ist am Strand zu liegen! Zurück an meinem einsamen wundervollem Strand waren auf einmal 15 Leute da! AH! So ein scheiß, dachte ich zuerst, bis ich die ganzen Surfer registriert hatte =) Zwei davon sind über Nacht geblieben und dann noch 2 Päarchen. Wir haben dann alle zusammen gegessen und damit war der 23.12. auch vorbei und Weihnachten stand vor der Türe.
Weihnachten war schön, es hat sich nämlich überhaupt nicht nach Weihnachten angefühlt! Wir – Joel, Tom, Nacho und ich – haben morgens gechillt und auf Grund der Gelassenheit der Taxifahrer habe ich meine Fähre zurück auf Upolu verpasst. Daher bin ich mit den Jungs noch auf den Markt und wir haben uns Schweinebällchen reingezogen und dabei wir schneller geschwitzt als wir Wasser zu uns nehmen konnten. Nach ein kurzen Rundgang auf dem Markt habe ich mich dann verabschiedet und bin mit der Fähre übergesetzt, um Abends mit Suky und ein paar anderen Amerikanern Weihnachten zu feiern. Da ich vorher die Fähre verpasst hatte, habe ich somit auch den letzten Bus verpasst. Ich habe dann ein Familie gefragt, ob sie mich in die Stadt mitnehmen können. Das war dann das letzte Mal das ich auf der Ladefläche von nem Truck saß. Irgendwie ziemlich chillig auch wenn einem irgendwann der Hintern weh tut von den ganzen „Bumps“. Das Essen abends war unglaublich lecker und durch die Dekoration ist ein letzten Endes ein wenig Weihnachtsstimmung aufgekommen.
Damit war meine Zeit in Samoa leider (viel zu schnell) zu Ende! =(
Auf zu meinem vorletzten Stopp Australien! So langsam geht es dem Ende entgegen. Ich habe mir vorgenommen Arbeit zu finden, da ich doch so langsam ziemlich pleite bin. Wer hätte das gedacht!

Sonntag, 8. Januar 2012

Cheers mate!

Nach einer Nacht in Invercagill bin ich nach Milford getrampt, um dort die atemberaubende Fjordlandschaft zu sehen. Milford an sich ist ein verschlafenes kleines Örtchen, dass nur von seiner Landschaft lebt. In Queenstown habe ich mit einem Kumpel von meinem Couchsurfer geredet, der auf einem Schiff im Milford Sound arbeitet und er hatte mir angeboten, wenn ich vorbei kommen sollte, dann kann er mich umsonst auf das Schiff mitnehmen. Sowas muss man mir natürlich nicht zweimal sagen, aber Leute reden ja bekanntlich gerne und setzen ihre Versprechen nicht in die Tat um. Zwei Italiener haben mich dann bis nach Milford mitgenommen und letztendlich hab ich auch umsonst aufs Boot gekonnt. Milford ist der niederschlagreichste Ort in Neuseeland. Als ich dort war, war keine Wolke am Himmel und ich habe ziemlich rote Backen bekommen. Da ich auf der letzten Fahrt des Tages war, waren nur 20Passagiere anwesend (vorher 300, hauptsächlich Asiaten) und das Essen gabs deshalb auch noch umsonst. An diesem Tag war das Glück mal wieder auf meiner Seite. Ich habe dann noch bei Kamil und den ganzen Leuten die dort arbeiten in den Unterkünften schlafen können. Da der Tag einfach überragend sonnig war und kaum Sandfliegen unterwegs waren, haben wir draußen zwischen den riesigen Bergen auf einem rustikalen Geröllplatz Rugby und Fußball gespielt. Es tat unglaublich gut sich mal wieder sportlich zu betätigen, aber unglaublich wie schnell man abbaut. Danach haben mich die ganzen Leute mit zu den Casm genommen. Hier rauscht ein riesen Wasserfall runter, der das Gestein ausgewaschen hat und sich durch das Labyrinth von Löchern arbeitet. Am Ende wird das Wasser in einen riesen glasklaren Pool aufgefangen. An der Seite ist ein Strick an dem man hoch klettern kann und dann von etwa 7m in den Pool springen kann. Das Wasser ist dermaßen kalt, dass man nicht länger wie 1Min da drinnen aushält. Das hat mich auch lange davon abgehalten dort reinzuspringen. Nachdem ich mir lange gut zugeredet habe, bin ich hoch geklettert und da stand ich nun. Wenn man dort steht sieht man nämlich, dass da einige große Felsen im Wasser sind über die man mit einem Schritt Anlauf drüber springen muss. Hört sich leichter an als getan. Nach 5Min konstanten Starren nach unten und Stoßgebeten bin ich mit einem riesen Sprung und einem kleine Schrei gesprungen. Ich weiß nicht was schlimmer war, der Absprung oder der Aufprall ins eiskalte Wasser. Es hat keine 10 Sekunden gedauert  und ich war draußen.
Am nächsten Morgen bin ich dann nach Te Anau getrampt und habe dort eine Nach verbracht. Ich bin dort an einem Tag ca 35km gewandert. Ziemlich bescheuert so im  nach hinein, aber es war es wirklich wert. Bin auf einem 1800m hohen Berg gelaufen. Über 2h ging stramm bergauf, da ich ja quasi nur Wasser und ein bisschen was zu  Essen dabei hatte, habe ich die meisten Wanderer die für mehrere Tage unterwegs waren überholt. Ziemlich taff der erste Tag und ich war froh, dass ich zur Abwechslung nur ein paar Kilo auf dem Rücken hatte. Die Aussicht, wenn man endlich aus dem langen Waldstück rausgekommen ist, war bombastisch! Darauf hätte ich wirklich nicht verzichten wollen. Da ich quasi halb um den Berg rumgelaufen bin, konnte ich fast alle Himmelsrichtungen sehen, mit Lake Te Anau der sich weit über das Land ausstreckt. Dann musste man noch über Schnee laufen und der Wind hat einen auch fast weggeblasen. Das Nervigste war wohl, dass ich alles wieder zurück laufen musste. Aber bergab geht’s ja Gott sei Dank schnell und ich habe dann den Rest bis zum Hostel auch glücklicherweise eine Mitfahrgelegenheit gekriegt. Obwohl es schon relativ spät war, wollte ich trotzdem wieder zurück nach Queenstown, um dort nochmal 2 Nächte zu haben. 
 Da stand ich nun in Te Anau und habe versucht eine Mitfahrgelegenheit zu kriegen, aber mich wollte partout für eine Stunde keiner mitnehmen! Letztendlich hats doch geklappt und das erste was ich gemacht habe, als ich zurück war ich habe mich bei Fergburger absetzen lassen und mir erst einmal einen riesen Burger gegönnt! Schließlich habe ich ja den ganzen Tag über Kalorien wie eine Blöde verbrannt. Ach, ich hatte wohl den abgefahrensten Typen der mich mitgenommen hat. Ein Pastor, der seinen Beruf folgendermaßen beschrieben hat: „I’m a professional Lover, not i physical way tough.“ Nachdem ich meine übliche Geschichte erzählt habe, über mich und meine Reise, hat er gefragt ob es für mich beten kann. Da ich mich ja wirklich nicht beschweren kann im Moment, habe ich verneint. Er hat aber nicht locker gelassen, und hat gefragt ob mir irgendwas weh tut. Nach 35km tut so einiges weh! Schließlich hab ich mich dann überreden lassen, dass er für mich beten darf. Man will ja nicht unhöflich sein, wenn die Leute einen schon umsonst durch die Gegend fahren. Jedenfalls hat er mich dann an der Schulter angefasst und laut angefangen zu beten. Ich bin ja nun wirklich nicht gläubig, aber ich habe mich danach um einiges besser und leichter gefühlt. Klingt seltsam ich weiß, aber dieser Pastor hatte eine ganze starke Energie und es hat sich so angefühlt, als würde sich etwas davon auf mich übertragen. Bekanntlich passieren ja die seltsamsten, witzigsten, besten und vor allem unvorhersehbaren Dingen wenn man durch die Gegend trampt. 
Angekommen in Queenstown bin ich dann auch nach einer Dusche tot ins Bett gefallen. In meiner letzten Nacht ins Queenstown bin ich mit meinem Couchsurfer Karel und seinen Freunden (mal wieder) in die World Bar die eine Hippie Night veranstaltet hat. Ich habe selten so viel Aufwand für eine Party ohne Eintritt gesehen. Die haben Kunstrasen überall ausgelegt und kleine Zelte, Schilder, Wandteppische…als Dekoration gehabt. War wirklich unglaublich! Zusätzlich gabs noch ein $5000 Bar Tap. Also man hat wirklich viel Spaß für sehr wenig Geld haben können!
Dann ging es nach Christchurch wo 2009 zwei große Erdbeben waren. Mir war dort die ganze Zeit etwas mulmig zu Mute. Die Stadt sieht wirklich noch ziemlich schlimm aus! Downtown ist von einem riesen Zaun eingegrenzt und man muss wirklich mit der Kirche ums Dorf laufen um auf die andere Stadtseite zu kommen. Die Stadt hat seid den Erdbeben 10% der Bevölkerung verloren, wirklich traurig. Man sieht noch so viele Löcher und teilweise existieren ganze Straßenabschnitte nicht mehr. Nicht ein Haus steht noch. Mal ganz davon abgesehen, dass man fast an und in allen Häusern Risse in den Wänden finden kann. Mein Couchsurfer waren ein riesen Chaot der dazu auch noch ziemlich seltsam und introvertiert war, aber man arrangiert sich ja mit so einigem. Also es war also von hinten bis vorne definitiv kein Highlight! Naja, dafür hat sich Kaikoura als wahres Schmuckstück erwiesen. Ein wunderbarer Ort um Energie zu tanken. Mein Couchsurfer Manuel hat direkt ein kleines Häuschen am Strand gehabt, mit einer Hollywoodschaukel auf der Terrasse. Man kann alles zu Fuß zurück legen, aber ich hatte auch ein Rad zur Verfügung was das Ganze um einiges einfacher macht. Ich musste nicht einmal mein Rad abschließen, da niemand auch nur daran denkt etwas zu nehmen was nicht ihm gehört. Ich war an der Küste wandern, habe die Seelöwen und Vogelkolonien angeschaut, bin „Downtown“ mit dem Rad rumgecruist und habe es mir gut gehen lassen und einige Weihnachtskarten geschrieben. Leider ging es dem Ende meiner Zeit in Neuseeland entgegen und daher konnte ich keine extra Tage mehr einlegen, obwohl ich das nur allzu gerne gemacht hätte. Vorallem da am letzten Tag in Kaikoura endlich die Sonne rausgekommen ist. Hier hätte ich wirklich gerne ein Häuschen. Wenn man Glück hat, kann man ab und zu Wale von der Küste aus sehen, ansonsten muss man auf ein Boot und hinaus fahren. Manuel und ich haben an meinem letzten Abend am Strand nach Muscheln gegraben die wir dann mit viel Knoblauch, Weißwein einem riesen Batzen Reis & frisch gebackenem Walnußbrot genossen haben. Man muss sich ja mal ab und zu was gönnen. Man kann pro Person 50Muscheln pro Tag sammeln. Ich wüsste was es bei mir mindestens einmal die Woche geben würde =)
Viel neues gab es nach Kaikoura nicht zu sehen. Es ging dann mit dem Bus zurück nach Auckland. Das einzige was ich ja leider nicht machen konnte auf dem Weg in den Süden war das Tongariro Crossing. Das habe ich dann endlich bei meinem zweiten Besuch in Taupo in Angriff genommen. Leider war nur an einem von drei Tagen gutes Wetter. Und den ersten Tag habe ich damit verbracht zum Start zu trampen und damit leider nicht das Tongariro Crossing zu bewältigen. Ein Grund mehr um nach Neuseeland zurück zu gehen.
Damit war dann meine Zeit in NZ auch rum, es war einfach unbeschreiblich schön, ich würde es definitiv nicht missen wollen. Es waren überwiegend schöne Momente, natürlich habe ich mich ab und zu einsam gefühlt, aber das gehört eben zum Reisend dazu. Ein paar neue Freunde habe ich auch gewonnen die ich hoffentlich in Australien noch einmal sehen werde. Neuseeland darf mich mit ziemlich großer Sicherheit noch einmal Willkommen heißen. 
Da die letzten Wochen das Wetter ja nicht so Bombe war, gönne ich mir über Weihnachten eine Auszeit auf Samoa!
Cheers

Sonntag, 1. Januar 2012

Stewart Island

Die Fährüberfahrt nach Stewart Island war grausam! Die Wellen waren noch ganz schön groß und daher ist die Fähre nur so rumgehüpft und Einige wurden schon nach 10min Seekrank. Ich hab tapfer bis zum Ende durchgehalten und war froh als ich wieder festen Boden unter meinen Füßen hatte. Danach hab ich mich dann auf den Weg zum Beginn des 3 Tage Rundtrips gemacht. Allein bis zum Start musste ich schon 1,5h laufen. Aber man hat ja eh nichts zu tun und das Wetter war auch richtig gut. Den ersten Tag ist man nur an der Küste entlang gelaufen und hat einen langen Strand überquert. Was wirklich schön war, dass man ganz alleine war und keine Boote und Flugzeuge gehört hat nur Vögel. Und dort gibt’s ne Menge Vögel!
Angekommen an der Hütte bin ich auf zwei Deutsche getroffen, welch Überraschung. Frank und Michael aus Franken. Herrliches Englisch! =) Wir waren dort die einzigen. Unterwegs habe ich noch 3 Franzosen überholt die campen waren, aber da nur die zwei in der Hütte waren, bin ich kurzer Hand nicht campen gegangen, da auch niemand da war der kontrolliert hat. Nach einem verspäteten Mittagsschlaf wurde Abendgegessen und dann habe ich mich auch schon wieder hingelegt. Ich weiß auch nicht so recht von was ich so müde war. Am nächsten Morgen bin ich dann alleine weitergestiefelt, mir war nicht so recht nach Gesellschaft. Nicht das die zwei nicht nett waren, aber man nimmt alles intensiver wahr, wenn man alleine ist und wirklich schwierig zum Laufen war es wirklich nicht. Die nächste Hütte war um einiges kleiner und gemütlicher. Ich bin dann auch vor dem großen Regen der Abends Einzug gehalten hat gekommen und Michi und Franky auch. Nur die 3 seltsamen Franzosen (die Trottel) sind nass geworden. Ja da saßen wir nun und haben Karten gespielt und die 3 Franzosen (2 Jungs, 1 Mädchen) sind reingekommen und haben nicht „Hallo“ gesagt. Haben nur dumm geguckt und haben sichs dann auch in der Hütte gemütlich gemacht. Kein Problem es war genug Platz. Wir hatten schon gegessen und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen. Nach dem Sonnenuntergang sind wir dann auf Kiwisuche gegangen, leider erfolglos. Also wir zurück gekommen sind, saßen die 3 am anderen Tisch, halb fertig mit Essen und haben in Ihre Bücher irgendwelche seltsamen Comic gemalt. Es war dann auch schon spät und viel kann man ja in so ner Hütte mit Kerzenlicht auch nicht machen, daher sind wir alle ins Bett. Die 3 Franzosen meinten sie müssten bis Mitternacht aufbleiben und dann nochmal versuchen Holz in den Ofen zu schieben und dann ihr Geschirr zu waschen. Jedenfalls haben sie Lärm gemacht und Schlafgelegenheiten und Küche waren in einem Raum, daher ist es schwer einzuschlafen. Nach 20min hab ich dann mal nachgefragt, wann sie denn fertig sind. 10min später war dann endlich Ruhe. Am nächsten Morgen bin ich zwischen 7-8Uhr aufgewacht und Franky und ich haben nach 8 gefrühstückt und die ganze Zeit geflüstert. Leider war das Wetter noch immer ziemlich schlecht, so dass wir warten wollten bis der Regen aufhört, da wir wussten das der letzte Teil ziemlich matschig sein wird und man muss ja nicht provozieren im Matsch zu liegen. Gut, da saßen wir haben Karten gespielt nach dem Frühstück und kaum ein Wort geredet bis 10Uhr. Dann haben wir Zähne geputzt und unsere Sachen gepackt, was selbstverständlich Krach macht. Aber mal ganz ehrlich um 10 kann man schon erwarten das Wanderer aus Ihren Schlafsäcken kommen und in den Knick kommen. Gut, da steh ich nun also putze meine Zähne und rede in normaler Lautstärke mit den Jungs, da meint einer der halbstarken Franzosen zu mir „Shut up b****“! Ich lächel nur und ignoriere rein bis er das böse B-Wort nochmal sagt. Ich spucke meine Zahnpasta aus gucke ihn an und frage warum? Die Antwort war natürlich das er schlafen will. Ja gut, also ich war wohl oft genug wandern, dass ich mit Sicherheit sagen kann, dass normalerweise keiner mehr um 10 im Bett liegt und wenn dann hat man keine Ansprüche wegen der Lautstärke zu stellen. Wir haben dann hin und her argumentiert bis uns das zu doof wurde. Wir haben dann noch ne Runde Karten gespielt – einfach aus Trotz! :D Dann steht der Typ auf und geht zur Informationstafel und sagt das ich das bitte lesen soll. Ich bin nicht aufgestanden, er kanns mir gerne vorlesen, aber ich stehe ganz sicher nicht auf. Schon gar nicht für diesen Idiot! Er liest dann nur vor, dass man Rücksicht nehmen soll, wenn andere schlafen. Ja gut, ich habe dann gemeint das sie ja gestern Abend auch keine Rücksicht genommen haben. Sinnlos wurde dann hin und her argumentiert. Natürlich waren die Deutschen im Recht! Was für ein Länderkampf in dieser Hütte! Es war einfach herrlich! Mein Herz ha zwar vor Wut bis zum Hals geschlagen, aber trotzdem sind wir ruhig geblieben und haben uns nicht wirklich auf eine Diskussion eingelassen für was auch. Dann kam der Knaller. Er hat sich hinter mich gestellt, seinen Kopf auf meine Schulter gelegt und in mein Ohr „Shut up b****“ gehaucht. Das war dann wirklich zu viel. Ich habe dann gemeint wenn er nicht gleich seinen riesen Schädel da weg nimmt batsch ich ihm eine. Er meinte dann nur, dass er kein Problem damit hat Frauen zu schlagen. Ich bin dann aufgestanden und er war n guten Kopf kleiner. Ich hab dann herab geschaut und gesagt „Geh“! Habe mich hingesetzt und Deutsch geredet und den riesen Idioten ignoriert. Wie dumm kann man eigentlich sein? Wir sind 10min später gegangen und haben überlegt was wir tun können. Letztendlich sind wir zum Büro gelaufen die den Track verwalten und sich um die Hütten usw kümmern und ich habe den Typ gemeldet. Das Highlight war, dass die 3 Franzosen nicht registriert waren für den Weg (also keine Track Gebühr bezahlt haben). Die Frau im Büro hat den die Ranger und die Polizei gerufen und die 3 wurden angezeigt und mussten höchstwahrscheinlich noch ne schöne Strafe zahlen! HA! Scheiß Franzosen! Geschieht ihnen grad recht, wenn sie so dumm sind.

Aber mal ganz abgesehen von dieser wunderbaren Geschichte war der letzte Tag eine einzige Rutsch-Matsch-Partie. Ein paar Mal bin ich so sehr im Matsch stecken geblieben das ich ohne Hilfe meiner Hände nicht mehr rausgekommen bin. War wirklich witzig vor allem da ich mit Michi und Franky gelaufen bin. Völlig erschöpft sind wir dann auf die Straße gekommen und hätten noch weitere 2-3km laufen müssen. Da kam ein Truck vorbei und wir haben anscheinend so elend ausgesehen, dass er angehalten hat und uns bis in den Ort gefahren hat. Wir lagen wie Käfer die auf den Rücken gefallen sind auf der Ladefläche mit unseren Rucksäcken! Das war alles was wir gebraucht haben und es genossen.
Ich habe dann glücklicherweise den letzten Sitz im Flugzeug bekommen, noch eine Fährfahrt hätte ich nicht überlebt vor allem nicht nach dem Tag! Der Flug war ziemlich cool, die Insel und kleinen Inseln drum um von oben zu sehen nach dem man 3 Tage dort rumgelaufen ist, war ziemlich cool. Am Flughafen angekommen bin ich dann wieder in die 2 Franken reingerannt und die haben mich noch zum Hostel gefahren. Neuseeland ist einfach so klein und man kann damit rechnen, dass man sich auf jeden Fall 2mal sieht, aber hoffentlich nicht die doofen Franzosen!  

Donnerstag, 29. Dezember 2011

South Island

Am wohlsten habe ich mich wohl in Franz Josef gefühlt. Der Gletscher, die Landschaft und wie alles gerochen hat, war wie in Alaska wo ich im August gearbeitet habe. Leider leider ist dort alles scheiße teuer, daher kann man sich dort nicht wirklich entspannen. Wie in so vielen anderen Orten auch, kann man dort nur irgendwas wirklich tolles machen, wenn man n Haufen Kohle auf den Tisch blättert. Das habe ich mir gespart und bin lieber wandern gegangen, um meinen trägen Körper mal wieder etwas zu betätigen ;) Die Tageswanderung die ich gemacht habe, war ein bisschen anstrengender als gedacht, aber keinenfalls schlecht eher herausfordernd. Man musste über riesen Steine klettern, durch ziemlich viel Matsch laufen, aber der Ausblick nach 3h hartem Bergauf laufen lohnt sich auf jeden Fall. Dort habe ich zwei Kanadier (Jake und Daryl) getroffen mit denen ich dann zurück gelaufen bin, was wesentlich schneller ging, vorallem mit der Flasche Wein die die beiden dabei hatten. Am nächsten Tag waren meine Beine ziemlich verkatert, aber was nimmt man nicht so alles in Kauf und es fühlt sich wirklich gut an, wenn man sich mal öfter bewegen kann und nicht völlig im Bus einstaubt.
Von dort gings dann nach Wanaka, ein nettes kleines Örtchen. Dummerweise war der National Park ne gute Stunde Fahrt von dort, daher bin ich da nur einen Tag geblieben zumal das Wetter auch grausam war und da macht ja alles nur halb so viel Spaß. Im Rückblick hätte ich das wohl anders geplant, aber manchmal hab auch ich nicht so viel Glück! Man mags kaum glauben! Bin auf einen Aussichtspunkt gelaufen bevor der Sturm gekommen ist, war ziemlich windig dort oben! Aber ganz witzig mit dem Wind und dem Regen.
Dort gibt’s das sogenannte Puzzle World in dem sich groß und klein austoben können. Es ist vollgepackt mit Illusionen und einem Irrgarten. War ziemlich witzig dort drinnen. Unter anderem gabs da einen Raum in dem normal große Menschen kleiner und größer gemacht werden konnten. Ist schwer zu beschreiben. Naja jedenfalls wurde dieser Trick in Herr der Ringe verwendet um Elija Wood als Hobbit kleiner zu machen usw.  War interessant das aus erster Hand zu sehen. Eigentlich ziemlich simpel.
Der nächste große Stopp war Queenstown. Hier habe ich meine wunderbare Freundin Monica wieder getroffen mit der ich so unglaublich viel Spaß hatte! Die Überschrift für diesen Ort sollte „every nite is a Saturday nite“ lauten. Ich musste an meinem ersten Tag – einem Montag – eingestehen das es nicht ganz einfach ist, dort abends nicht wegzugehen und irgendwas zu trinken. Ich kann euch sagen, da gings ziemlich wild zu! Jeden Abend wird irgendetwas geboten, Special Drinks, Pup Crawls, Theme Party… endless! Aber neben den ganzen Gesaufe ist Queenstown ehrlich gesagt ziemlich schön. Viele kleine Straßen, mit unendlich viel Cafés, viele Grünanlagen. Die Stadt lieg in mitten von Bergen mit einem riesen See vornedran. Die Promenade ist klein, aber meiner Meinung nach macht es die Stadt viel gemütlicher. Dort findet man auch des Öfteren einen – wie wir ihn getauft haben -  Pianoplayer. Ich weiß der Name ist nicht besonders kreativ, aber es passte einfach. Obwohl ich einige Male mit ihm geredet habe, weiß ich seinen Namen bis heute nicht. Vielleicht hätte ich doch seine CD kaufen sollen. Zu spät! Nachts ist alles an der Promenade mit Licherketten beleuchtet die sich im See wieder spiegeln. Bezaubernd. Der See ist allerdings arsch kalt. Was mich allerdings nicht davon abgehalten hat Nachts nackt rein zuspringen. Ein paar Tage habe ich erfahren das jährlich einige Leute darin ertrinken, weil es so kalt ist, dass es nach ein paar Minuten die Muskeln lähmt und man wie ein Stein absäuft. Gut, da darf ich mir dann schon mal auf die Schulter klopfen. Ich glaube in diesem Ort kann man wirklich alles machen was man sich vorstellen kann. Von Bungyjumping bis Spa, Wandern, Jetboat, Skifahren…einfach jegliche sportliche Aktivität die man sich vorstellen kann. Mit anderen Worten man braucht einen riesen Batzen Geld, den ich leider nicht hatte, aber man kann dort auch Sachen umsonst machen. 
Kommen wir zu den wichtigen Informationen! In Queenstown gibt es wohl den besten Burger in der südlichen Hemisphäre. FERGBURGER! Da legt man schon mal $10 für nen normalen Burger hin, aber er ist um einiges größer als jeder Bürger bei BK oder Mc’s und der Geschmack ist wirklich Bombe. Der Laden schließt genau 2h am Tag zwischen 4-6Uhr morgens. Und ich behaupte einfach mal, dass sogar noch vollgetrunkene Engländer um diese Uhrzeit noch fähig sind einen Burger zu bestellen.  
Nachdem mich Monica mit einem unglaublich witzigen Abschied verlassen hat und ich mir fast vor Lachen in die Hosen gepinkelt habe, war es dort ziemlich still und einsam. Daher bin ich nach Stewart Island getrampt, um dort für ein paar Tage wandern zu gehen. Stewart Island – wie der Name schon sagt – ist eine Insel etwa 1h mit der Fähre von dem südlichsten Punkt der Südinsel entfernt.
Unglaublich was man so alles erlebt beim Wandern, aber dazu später mehr. Ich trampe als in den Süden und alles lief auch ziemlich optimal, bis ich dort unten ankomme und der übelste Sturm seit 50Jahren wütet. Daher wurden alle Fähren und Flüge nach Stewart Island gecancelled. Daher war ich in einem Ort namens Bluff gefangen. Eigentlich assoziiere ich mit Bluff etwas positives. Vielleicht kennt ihr diesen Marshmallow Brotaufstrich aus den USA der genauso heißt. Ich steh jedenfalls ziemlich auf dieses bapsüße Zeug. Bluff – der Ort – ist nicht mal annähernd interessant. Es ist einfach so unglaublich langweilig dort, dass ich mir wirklich überlegt habe direkt wieder zurück nach Queenstown zu gehen. Es hab genau ein Hostel dort in das ich dann ja quasi gehen musste. Es sah dort aus wie vor 40 Jahren oder so. War fast schon unheimlich. Die Leute die dort waren, waren kein Stück besser. Ich hab eigentlich die ganze Zeit nur den Kopf geschüttelt. Und war mehr als froh als ich am nächsten Morgen erfahren habe, dass die Fähren wieder fahren und ich endlich nach Stewart Island kann. Dieses scheiß kleine Örtchen hatte genau einen Bankautomaten. Da es Ende des Monats war, war leider kein Geld mehr da drinnen und ich habe alles daran gesetzt um Bargeld zu bekommen, aber es sollte nicht sein. Der Hostelbesitzer meinte dann nur ich soll ihm zurückgeben, wenn ich von Stewart Island zurückkomme. Ich habe mich dann nur gefragt wie ich auf einer kleinen beschützen Insel Bargeld kriegen soll, wenn ich das nicht einmal auf dem Festland schaffe. Ende vom Lied, ich habe natürlich nicht bezahlt!

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Mittwoch, 7. Dezember 2011

Welcome to the South Island

Am frühen Morgen ging es mit der Fähre von Wellington nach Picton. Der ganze Spaß dauert 3h und ist ziemlich langweilig. Auf dem Boot habe ich Monica aus San Francisco kennen gelernt und wir haben uns auf Anhieb einfach prächtig verstanden. Von Picton ging es dann nach Kaiteriteri. Ursprünglich wollte ich in Nelson aussteigen, aber mein Couchsurfer dort hat mir in der Nacht davor wieder abgesagt und daher bin ich dann bis in dieses kleine verschlafen Örtchen gefahren. Hier gibt es eigentlich nur Strand und Tourismus. Monica und ich sind dann am Strand umher spaziert und haben uns von der überaus anstrengenden Überfahrt. Hier gibt es wirklich nichts zu berichten, da einfach nichts passiert in diesem kleinem verschlafenem Örtchen. Am nächsten Morgen bin ich dann zum Abel Tasman National getrampt. Wie so oft hatte ich natürlich wieder keinen Plan was mich dort erwartet, aber so lang ich mein Zelt habe, passt das alles schon. Da komme ich nun also an den Eingang und mich erschlägt ein riesen Schild mit der Aufschrift, dass man Übernachtungsmöglichkeiten im Voraus buchen muss. Ja gut, das wurde dann von mir erst mal schön ignoriert. Ich bin dann dort wandern gegangen und man begegnet dort einfach unendlich vielen Tageswanderern. Ich habe dann ein Lunchbreak am Appeltree Bay gemacht und ein netter Kiwi der dort wohnt, hat mich auf ein Kaffee eingeladen und wir haben auf seiner Terrasse gesessen und die wunderschöne Aussicht genossen. Danach ging es weiter bis zur nächsten Bucht. Auch hier habe ich mich noch einmal ein bisschen entspannt bevors auf das letzte Stück gehen sollte bevor ich mir irgendwo einen Campingplatz suchen wollte, wo ich nicht bezahlen muss! Auf dem Weg habe ich David kennen gelernt, der auch alleine unterwegs war. Er hatte bereits einen Plan und hatte alles gebucht, daher habe ich mich einfach mal seiner Strecke angeschlossen. Nur das ich nicht in den offiziellen Campgrounds schlafe. Wir haben dann durch Zufall einen kleinen Campingplatz gefunden, an dem ich dann mein Zelt aufgeschlagen habe. 2 Amerikanerinnen meinten, dass hier wohl nicht kontrolliert wird, da er so klein ist und ziemlich weit weg vom Ranger! Perfekt! David ist dann bis zu seiner Hütte gelaufen, die nochmal eine halbe Stunde weiter war. Ich muss zugestehen, dass ich schon ein bisschen paranoid war und bei jedem kleinen Geräusch dachte, der Ranger kommt doch noch vorbei und will meine Reservierung sehen.

Am nächsten Morgen bin ich dann mit dem Geräusch von Regen auf meinen Zelt aufgewacht. Einfach traumhaft. Ich war extrem langsam an dem Tag und der Regen ist immer stärker geworden und ich wusste nicht so recht, was ich machen sollte, da ich David erst 2h später an seiner Hütte treffen wollte. Da stand ich dann mit meiner Regenplane und habe mir ein Dach zwischen all den Bäumen gespannt und gefrühstückt. Das Wetter hat sich dann auch gewendet und wir hatten für den restlichen Tag strahlenden Sonnenschein. Wir sind an wunderschönen Sandstränden vorbei gelaufen, das Wasser ist einfach so einladend – aber schweinekalt. Wir haben dann noch einen kleinen Umweg zu „Cleopatra’s Pool“ gemacht. Wunderschön wieder das Wasser da runter rauscht, da der Wasserfall von einem Stein blockiert wird, sieht es von der Seite wie eine Wasserrutsche aus. Wir mussten auch noch die Gezeiten beachten und konnten manche Passagen nur bei Ebbe überqueren. Das Wasser sah golden aus. Ich weiß nicht, ob das besonders gesund war, aber wir hatten kaum eine andere Wahl ;) Danach ging es dermaßen lange steil bergauf, dass ich fast schon aufgeben wollte. Aber natürlich mache ich das nicht, aber meine Waden haben so gebrannt wie schon lange nicht mehr. Die Strecke hat sich dann schon noch ganz schön hingezogen auch wenn es wunderschön war. Dann sind wir an der Hütte angekommen in der David geschlafen hat. Ich war schon wieder leicht paranoid. Die Hütte war nicht ausgebucht, nur 5 Leute. Daher bin ich erst einmal dort geblieben und habe abgewartet was passiert. Letztendlich habe ich dann dort geschlafen, da der Ranger um 22Uhr immer noch nicht da war und wir dann natürlich angenommen hatten, dass er nicht mehr kommt. Tja, leider war dem nicht so, da danach noch 3 Wanderer aufgetaucht sind, die den Ranger geholt haben. Der hat dann durchgezählt, war aber Gott sei Dank so verwirrt, dass er es erst einmal dabei belassen hat. Am nächsten Tag mussten wir alle früh raus, da man den Strand nur bis 8.30Uhr überqueren konnte. Da sitzen wir nun vor der Hütte und der Ranger fragt mich, ob ich hier letzte Nacht geschlafen hätte. Natürlich verneine ich und sage, dass ich von dem anderen Campground heute Morgen ganz früh losgelaufen bin. Danach hab ich mich auch lieber auf den Weg gemacht und David erst einmal zurück gelassen bevor der Ranger noch mehr Fragen stellt oder sogar noch meine Reservierung sehen will. Gas gehabt! Der letzte Tag war nicht ganz so hart und einfach zu laufen. Wir haben dann unsere Rucksäcke dort deponiert wo uns das Wassertaxi ein paar Stunden später abholen sollte und wir sind dann noch ein bisschen weiter an der Küste gelaufen und haben uns ein gemütliches Plätzchen am Strand gesucht und ich bin auch ins Wasser. Ich kann euch sagen, die tasmanische See ist wirklich nicht zu empfehlen! Die Rückfahrt mit dem Wassertaxi war ok, haben noch ein paar Robben gesehen. Worüber ich mich ja dann aufgeregt habe war, dass der Shuttle Bus vom Hafen bis zur Stadt voll war und 4 Leute vom Wassertaxi laufen sollten. Alle Leute außer mir und David waren nur 1-2 Tage im Park und sind nicht die ganze Zeit mit einem 12kg Rucksack gelaufen und keiner wollte sich bereit erklären zu laufen und der Idiot der das Boot gesteuert hat, hat uns dann mehr oder weniger zum Laufen verdonnert!

Danach haben wir uns erst einmal ein Bierchen gegönnt und sind dann zur Golden Bay gefahren. Wir haben dort dann in einem super süßen Hostel übernachtet. Die hatten einen extra BBQ Bereich, einen Aal (der die Reste gegessen hat) und über den Fluss der am Hostel vorbei geflossen ist, war ein riesen Netz gespannt in das man sich reinlegen konnte. Traumhaft!

Nachdem wir und richtig ausgeschlafen haben, sind wir am nächsten Morgen bis ans Ende der Golden Bay gefahren und haben uns Cape Farewell angeguckt. Ich habe noch nie so einen Strand gesehen. Ich weiß nicht, ob das auf den Bildern so rüberkommt, wie ich es wahr genommen habe. Einfach anders wunderschön. Am Nachmittag haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht und sind bis nach Westport gefahren, wo ich dann wieder in den Bus eingestiegen bin. Westport ist einfach eine Stadt wo man wirklich kaum was machen kann, außer sich von den Strapazen der vorigen Tage zu erholen.