Am wohlsten habe ich mich wohl in Franz Josef gefühlt. Der Gletscher, die Landschaft und wie alles gerochen hat, war wie in Alaska wo ich im August gearbeitet habe. Leider leider ist dort alles scheiße teuer, daher kann man sich dort nicht wirklich entspannen. Wie in so vielen anderen Orten auch, kann man dort nur irgendwas wirklich tolles machen, wenn man n Haufen Kohle auf den Tisch blättert. Das habe ich mir gespart und bin lieber wandern gegangen, um meinen trägen Körper mal wieder etwas zu betätigen ;) Die Tageswanderung die ich gemacht habe, war ein bisschen anstrengender als gedacht, aber keinenfalls schlecht eher herausfordernd. Man musste über riesen Steine klettern, durch ziemlich viel Matsch laufen, aber der Ausblick nach 3h hartem Bergauf laufen lohnt sich auf jeden Fall. Dort habe ich zwei Kanadier (Jake und Daryl) getroffen mit denen ich dann zurück gelaufen bin, was wesentlich schneller ging, vorallem mit der Flasche Wein die die beiden dabei hatten. Am nächsten Tag waren meine Beine ziemlich verkatert, aber was nimmt man nicht so alles in Kauf und es fühlt sich wirklich gut an, wenn man sich mal öfter bewegen kann und nicht völlig im Bus einstaubt.
Von dort gings dann nach Wanaka, ein nettes kleines Örtchen. Dummerweise war der National Park ne gute
Stunde Fahrt von dort, daher bin ich da nur einen Tag geblieben zumal das Wetter auch grausam war und da macht ja alles nur halb so viel Spaß. Im Rückblick hätte ich das wohl anders geplant, aber manchmal hab auch ich nicht so viel Glück! Man mags kaum glauben! Bin auf einen Aussichtspunkt gelaufen bevor der Sturm gekommen ist, war ziemlich windig dort oben! Aber ganz witzig mit dem Wind und dem Regen.
Dort gibt’s das sogenannte Puzzle World in dem sich groß und klein austoben können. Es ist vollgepackt mit Illusionen und einem Irrgarten. War ziemlich witzig dort drinnen. Unter anderem gabs da einen Raum in dem normal große Menschen kleiner und größer gemacht werden konnten. Ist schwer zu beschreiben. Naja jedenfalls wurde dieser Trick in Herr der Ringe verwendet um Elija Wood als Hobbit kleiner zu machen usw. War interessant das aus erster Hand zu sehen. Eigentlich ziemlich simpel.
Der nächste große Stopp war Queenstown. Hier habe ich meine wunderbare Freundin Monica wieder getroffen mit der ich so unglaublich viel Spaß hatte! Die Überschrift für diesen Ort sollte „every nite is a Saturday nite“ lauten. Ich musste an meinem ersten Tag – einem Montag – eingestehen das es nicht ganz einfach ist, dort abends nicht wegzugehen und irgendwas zu trinken. Ich kann euch sagen, da gings ziemlich wild zu! Jeden Abend wird irgendetwas geboten, Special Drinks, Pup Crawls, Theme Party… endless! Aber neben den ganzen Gesaufe ist Queenstown ehrlich gesagt ziemlich schön. Viele kleine Straßen, mit unendlich viel Cafés, viele Grünanlagen. Die Stadt lieg in mitten von Bergen mit einem riesen See vornedran. Die Promenade ist klein, aber meiner Meinung nach macht es die Stadt viel gemütlicher. Dort findet man auch des Öfteren
einen – wie wir ihn getauft haben - Pianoplayer. Ich weiß der Name ist nicht besonders kreativ, aber es passte einfach. Obwohl ich einige Male mit ihm geredet habe, weiß ich seinen Namen bis heute nicht. Vielleicht hätte ich doch seine CD kaufen sollen. Zu spät! Nachts ist alles an der Promenade mit Licherketten beleuchtet die sich im See wieder spiegeln. Bezaubernd. Der See ist allerdings arsch kalt. Was mich allerdings nicht davon abgehalten hat Nachts nackt rein zuspringen. Ein paar Tage habe ich erfahren das jährlich einige Leute darin ertrinken, weil es so kalt ist, dass es nach ein paar Minuten die Muskeln lähmt und man wie ein Stein absäuft. Gut, da darf ich mir dann schon mal auf die Schulter klopfen. Ich glaube in diesem Ort kann man wirklich alles machen was man sich vorstellen kann. Von Bungyjumping bis Spa, Wandern, Jetboat, Skifahren…einfach jegliche sportliche Aktivität die man sich vorstellen kann. Mit anderen Worten man braucht einen riesen Batzen Geld, den ich leider nicht hatte, aber man kann dort auch Sachen umsonst machen.
einen – wie wir ihn getauft haben - Pianoplayer. Ich weiß der Name ist nicht besonders kreativ, aber es passte einfach. Obwohl ich einige Male mit ihm geredet habe, weiß ich seinen Namen bis heute nicht. Vielleicht hätte ich doch seine CD kaufen sollen. Zu spät! Nachts ist alles an der Promenade mit Licherketten beleuchtet die sich im See wieder spiegeln. Bezaubernd. Der See ist allerdings arsch kalt. Was mich allerdings nicht davon abgehalten hat Nachts nackt rein zuspringen. Ein paar Tage habe ich erfahren das jährlich einige Leute darin ertrinken, weil es so kalt ist, dass es nach ein paar Minuten die Muskeln lähmt und man wie ein Stein absäuft. Gut, da darf ich mir dann schon mal auf die Schulter klopfen. Ich glaube in diesem Ort kann man wirklich alles machen was man sich vorstellen kann. Von Bungyjumping bis Spa, Wandern, Jetboat, Skifahren…einfach jegliche sportliche Aktivität die man sich vorstellen kann. Mit anderen Worten man braucht einen riesen Batzen Geld, den ich leider nicht hatte, aber man kann dort auch Sachen umsonst machen. Kommen wir zu den wichtigen Informationen! In Queenstown gibt es wohl den besten Burger in der südlichen Hemisphäre. FERGBURGER! Da legt man schon mal $10 für nen normalen Burger hin, aber er ist um einiges größer als jeder Bürger bei BK oder Mc’s und der Geschmack ist wirklich Bombe. Der Laden schließt genau 2h am Tag zwischen 4-6Uhr morgens. Und ich behaupte einfach mal, dass sogar noch vollgetrunkene Engländer um diese Uhrzeit noch fähig sind einen Burger zu bestellen.
Nachdem mich Monica mit einem unglaublich witzigen Abschied verlassen hat und ich mir fast vor Lachen in die Hosen gepinkelt habe, war es dort ziemlich still und einsam. Daher bin ich nach Stewart Island getrampt, um dort für ein paar Tage wandern zu gehen. Stewart Island – wie der Name schon sagt – ist eine Insel etwa 1h mit der Fähre von dem südlichsten Punkt der Südinsel entfernt.
Unglaublich was man so alles erlebt beim Wandern, aber dazu später mehr. Ich trampe als in den Süden und alles lief auch ziemlich optimal, bis ich dort unten ankomme und der übelste Sturm seit 50Jahren wütet. Daher wurden alle Fähren und Flüge nach Stewart Island gecancelled. Daher war ich in einem Ort namens Bluff gefangen. Eigentlich assoziiere ich mit Bluff etwas positives. Vielleicht kennt ihr diesen Marshmallow Brotaufstrich aus den USA der genauso heißt. Ich steh jedenfalls ziemlich auf dieses bapsüße Zeug. Bluff – der Ort – ist nicht mal annähernd interessant. Es ist einfach so unglaublich langweilig dort, dass ich mir wirklich überlegt habe direkt wieder zurück nach Queenstown zu gehen. Es hab genau ein Hostel dort in das ich dann ja quasi gehen musste. Es sah dort aus wie vor 40 Jahren oder so. War fast schon unheimlich. Die Leute die dort waren, waren kein Stück besser. Ich hab eigentlich die ganze Zeit nur den Kopf geschüttelt. Und war mehr als froh als ich am nächsten Morgen erfahren habe, dass die Fähren wieder fahren und ich endlich nach Stewart Island kann. Dieses scheiß kleine Örtchen hatte genau einen Bankautomaten. Da es Ende des Monats war, war leider kein Geld mehr da drinnen und ich habe alles daran gesetzt um Bargeld zu bekommen, aber es sollte nicht sein. Der Hostelbesitzer meinte dann nur ich soll ihm zurückgeben, wenn ich von Stewart Island zurückkomme. Ich habe mich dann nur gefragt wie ich auf einer kleinen beschützen Insel Bargeld kriegen soll, wenn ich das nicht einmal auf dem Festland schaffe. Ende vom Lied, ich habe natürlich nicht bezahlt!
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