Donnerstag, 2. Juni 2011

Quebec

Nach einer 3stündigen verrückten Autofahrt mit der kanadischen Mitfahrgelegenheit habe ich mein Wochenende in Quebec begonnen.
Da hat man mal gemerkt, dass Kanada auf Immigration gegründet wurde. Er, gebürtiger Franzose, sie in Malaysia aufgewachsen. Sie spricht nur Mandarin, er logischerweise nur Französisch. Beide haben Englisch gelernt, um sich zu verständigen – und das ist nicht gerade überragend – aber es funktioniert. Und die Tochter ist wirklich zuckersüß.
Während der Fahrt ist im strömenden Regen erst der Scheibenwischer abgeflogen und später musste das Fahrerfenster mir 1cent Stücken fixiert werden, damit es nicht dauernd von selbst öffnet. 
In Quebec wird noch mehr Französisch gesprochen. Die Stadt ist durch und durch europäisch. Die Stadt ist nicht wirklich riesig. Ein Wochenende reicht wirklich, um das wichtigste anzuschauen. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das Chatâu – ist das meist fotografierte Schloss der Welt. Ich kann mich jetzt auch dazu zählen! 
Leider war das Wetter großer Mist – die ganze 2 ½ Tage! Wir haben zufälligerweise das „Walk-through Theatre“ miterlebt. War wirklich schön, durch die Stadt waren verschiedene Stationen aufgebaut, in denen was aufgeführt wurde. 


Am nächsten Tag sind wir Richtung Altstadt und haben das Schloss erkundet – im wahrsten Sinne des Wortes ;) Habe Shampoo und Lotion mitgehen lassen vom Wagen der Putzfrau, weil ich keins mit hab :D Ich befürchte, dass ich das wohl jetzt öfter machen werde. Es ist einfach günstiger! ;-)


Ludo (mein Host) und ich im Schloss

Aussicht vom Schloss
Ich habe dann auf Grund gewisser Personen in Deutschland ManU vs Barca in einem kanadischen Pub geguckt. NIE WIEDER! Aufgrund diverser Sprachbarriereprobleme (ich weiß dieses Wort gibt es nicht, aber ihr wisst sicherlich was ich meine) wurde ich für lesbisch gehalten und anschließend zu einem Dreier eingeladen… Wir (mein Host und seine Freunde) haben uns noch bis zu meiner Abreise darüber amüsiert! War auf jeden Fall ein riesen Spaß…
Haben dann gemütlich mit vielen Leuten daheim gegessen und meine Fresse hab ich da leckere Sachen gegessen…ich hab keine Ahnung wie das heißt, das eine war ein Gelee aus Weißwein, das andere so ne Art Pastete von der Ente. Überragend lecker!
Abends sind wir dann feiern gegangen. Die Musik war grottig (schon mal was von Übergängen zwischen 2 Liedern gehört), aber lustig war es trotzdem. Der letzte halbe Tag ist im Regen untergangen. Wir sind noch in ein kleines süßes Stadtviertel in der Altstadt gegangen, mussten uns dann aber wegen z viel Nässe in ein Café retten. Sind dann noch auf einen Markt (überdacht) haben uns durch verschiedene Weine, Cidre, Schinken, Süßigkeiten usw. probiert.

Ja gut, da würde ich nicht so gerne wohnen



Das alte Gefängnis

Bibliothek im alten Gefängnis

Die Zellen im Gefängnis





Alles in allem ist Quebec ganz nett, aber keine Stadt in der ich leben wollen würde. Zu viele steile Straßen, viel zu teures Essen, Wohnlage ist eher auch schwierig… ich bleib dabei – Toronto 1st place!

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